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Festspielhaus, Pützchens Markt und Karneval
gehören alle irgendwie zusammen, ästhetische Differenzierungen sind die Glasur, wenn überhaupt. Allerdings
gibt es noch mehr „Jahrhundertprojekte“ für Bonn, die wir nicht
geringer schätzen würden als ein opulentes ästhetisches Spectaculum
wie das „Festspielhaus“. In dieser Stadt sind zahlreiche Dinge
verbesserungsbedürftig.
Merkwürdige
Transporte
Geschrieben am 19.02.2004: In den städtischen Bussen sind viele Fenster mit Werbung verklebt. Was soll das? Die Sicht ist erheblich eingeschränkt und Gefangenentransporte sollen es doch wohl nicht sein.
PS - 7 Jahre später: Offensichtlich bekümmert diese Zumutung wenig. Teilweise sind Busse so bekleistert, das es im Innenraum dunkel ist. Passagiere meiden Plätze, wo jede Aussicht abgeschnitten ist. Solange sich die Stadt respektive die SWB nicht einmal vernünftige Fenster
leisten kann, sollte man über Prioritäten in der Haushaltspolitik angestrengt nachdenken.
PS - 08.07.2012: Offensichtlich lebt die Stadt bzw. die SWB inzwischen mit dieser Dauerunzuträglichkeit. Solche Blenden habe ich in keiner anderen europäischen Stadt erlebt. Soll das bürgerfreundlich sein? Bei Teilverklebungen sieht man übrigens, wie Fahrgäste diese
Bereiche meiden, um woanders einen Platz zu finden. Eine Stadt, die sich und ihre Sehenswürdigkeiten zeigen will, würde andere Lösungen präsentieren.
Goedart Palm
Unpünktliche Buslinien
Beispielsweise: Pünktlich operierende
Buslinien im ganzen Innenstadtbereich – auch das ein kühner Traum von
erhabener Schönheit. Zwar für die direkte Außendarstellung einer
Stadt weniger geeignet, aber doch dauerhafter in den solidarischen
Effekten ... Allerdings ist es im Frühjahr 2010 erheblich besser
geworden. Stay tuned!
Fahrbedingungen in Bussen
Wäre es sinnvoll, im hinteren Teil der Busse einen
"guardian angel" oder ähnliche Mitarbeiter zu postieren, um
bestimmten Exzessen Einhalt zu gebieten? Das Kostenargument ist nicht so
zwingend, wenn erstens die schweren Schäden in den Innenräumen der
Fahrzeuge betrachtet werden und zweitens die Unlust, zu bestimmten
Zeiten überhaupt noch in diese Verkehrsmittel einzusteigen. Zudem sind
mehrfach Fahrer angegriffen worden, die sich auch sicherer fühlen
würden, wenn sie nicht alleine fahren. Bei "Schlecker"
kritisiert man die Ein-Frau-oder-Mann-Besetzung in den Läden, in den
Bussen gilt sie als selbstverständlich, doch ist es längst nicht
mehr.
Fahrradfahrer auf den
Bürgersteigen
Mindestens so kritisch ist die mangelhafte
Kontrolle von Fahrradfahrern auf dem Fußweg. Man/frau tritt aus dem
Haus und wird von dreist fahrenden Radfahrern "rasiert". Weist
man diese Verkehrsteilnehmer auf ihre Fahrweise hin, werden die meisten
- alt oder jung - rüpelhaft. Im Grunde ist niemand auf den
Bürgersteigen mehr vor diesen Fahrern geschützt. Freilich lässt sich
das nicht alleine mit Ordungskräften regeln, doch irgendwo muss ein
Anfang gemacht werden, Unrechtsbewusstsein herzustellen.
Hofgarten
Kann man nachts den Hofgarten oder Alten Zoll
passieren, ohne mit kritischen Situationen rechnen zu müssen?
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© Goedart Palm
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