Diese Seite entstand aus dem Misstrauen gegenüber einer Kunstpräsentation, die sehr verschiedene Bilder nebeneinanderhängt und ihre Gegensätze durch den Museumsbetrieb scheinbar befriedet. Werke mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Techniken und Ansprüchen werden zu Nachbarn, ohne wirklich miteinander in Beziehung zu treten.
Die digitale Kunst eröffnete früh die Möglichkeit, solche Ordnungen neu zu denken. Bilder konnten als Varianten, Paraphrasen, Serien und Übergänge erscheinen; das virtuelle Museum musste keinen neutralen Raum simulieren. Die hier versammelten Arbeiten und Verweise dokumentieren diesen Versuch. Sie führen von eigenen digitalen Bildern über die Auseinandersetzung mit Gustav Klimt bis zu Florian Schneiders Malerei und zu einem Entwurf des Museums als veränderlicher Bildordnung.

Warum Museen Bilder neutralisieren
Wie schlecht Museen der bildenden Kunst funktionieren, ist mir am 15.01.2006 wieder im Museum Ludwig klar geworden: Bilder mit völlig differenten Konzepten hängen nebeneinander und schlagen sich in aller Ruhe (requiescat) wechselseitig tot. Das ganze Ausstellungswesen ist höchst marode - Zeit, sich neuen Präsentationsformen zu widmen...
Digitale Malerei


Florian Schneider
Lauréat du Prix Arcimboldo pour la création numérique 2004.
Né à Bonn en 1958, Florian Schneider fait des études littéraires à l'Université de Munich et s'installe à Paris en 1986 pour écrire un mémoire de DEA sur Marcel Proust. Après le diplôme, il commence à peindre et à dessiner. Très vite, le visage féminin devient le sujet principal de son travail. Déjà, Florian Schneider peint sans modèle et sans référence photographique… mais utilise une photocopieuse pour élaborer un travail en série. En 1998, il intègre l'ordinateur comme outil de peinture, le stylet et la tablette numérique remplaçant le pinceau et la toile.
Ausstellung 2008/2009, Art 208, St-Germain-des-Prés
Paraphrasen und Bildserien

Entwurf eines virtuellen Museums

Historische Fragmente
Zwei Bildfragmente aus dem älteren Website-Archiv.

