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Die
Personenschilderung auf dem Steckhalma: Die beiden Spieler sind
vermutlich Autisten, während wir doch glaubten, Halma spiele man
miteinander. Der ältere Spieler bedächtig, der Junge frech und
schnell. Gut, dass es ein schwedisches Steckhalma ist, das vermittelt
Solidität und gibt einen echten Ansporn bei den
Steckhalma-Weltmeisterschaften Herausragendes zu leisten. |
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Vielleicht ist ja die Schule, die
Kinder schon früh dem "Ernst des Lebens" unterwirft und das
vermeintlich zweckfreie Spiel oft nur auf den Pausenhof verweist, ein
großer pädagogischer Irrtum. Bekoff gibt zu bedenken, dass die
organisierten Spiele, die Erwachsene Kindern angedeihen lassen - Turn-
und Fußballverein oder etwa die in Amerika von Erwachsenen organisierte
"Little League Baseball" - gar kein gehirnwirksames
Verhaltensrepertoire beinhalten, weil hier Spontaneität von
Leistungsdruck verdrängt werden. Auch der Terror gewisser Formen der
Vorschulerziehung, die schon frühzeitig kindliche Neugier mit elitären
Visionen von Eltern und Erziehern betrügt, dürfte einer Revision zu
unterziehen sein. Neil Postmann hat das in bewährt
kulturapokalyptischer Weise so formuliert:
"Das Kinderspiel ist zu einer Hauptbeschäftigung der Erwachsenen
geworden, es ist professionalisiert worden und bildet nicht mehr eine
von der Sphäre der Erwachsenen getrennte Welt für sich.
" Mit anderen Worten: Gebt den Kindern ihre Spiele zurück. Sie
wissen schon, was sie tun.
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