Sie befinden sich auf der "Virtuellen
Textbaustelle" von Goedart Palm. Diese Website existiert
seit 1998, gehört also bereits zum Traditionsbestand des WWW.
Die
hier versammelten Texte geben einen Einblick in meine Arbeit,
allerdings sind wegen diverser Verlagsverträge mitunter nur Entwürfe
oder erste Fassungen zu finden.
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Zur
Leere der neuen politischen Philosophie
In der grassierenden Politik- und Demokratieskepsis
artikulieren sich Widerwillen und offene Ablehnung, die antik geprägten
und tausendfach überformten, hochtönenden Formeln von Freiheit,
Gerechtigkeit und Demokratie noch länger dem Gehalt realer
gesellschaftlicher Prozesse zu unterlegen. Kann Politik überhaupt
theoretisch mit fein ziselisierten Instituten erfasst werden, die auf
dem Reißbrett des Philosophen more geometrico konzipiert werden? Könnte
man nicht „Politik“ das allgemeinste Instrument nennen, das erst
der Verwender für seine je spezifischen Zwecke formt, so wie es eine
Theologie der Offenbarung gibt, der dann eine Theologie der Befreiung
oder eine Theologie „von unten“ konfrontiert werden. Und doch soll
nur ein Gott sämtliche Zuständigkeitsprobleme lösen. Aber
bekanntlich kam es ja in irdischen Angelegenheiten noch schlimmer:
„Das Private ist das Politische“. Ob Dieter Kunzelmann seine
Orgasmusprobleme öffentlich aufdrängte oder Studentinnen in den
1970ern „Mein Bauch gehört mir“ skandierten, diese Politiken
verlassen die aristotelischen Markierungen zwischen Heim und
Marktplatz zugunsten der politischen Totalität aller Lebensverhältnisse.
In der globalen Oikopolis kann kein Gegenstand noch länger
reklamieren, nicht politisch zu sein, während klassische Politik als
symbolschwaches Inszenierungstheater oder arkane Machtpolitik
pervertiert.
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Politische
Soziologie - So verstehen wir endlich Niklas Luhmann
Schöne
neue Bildungsrepublik - Aufstieg
durch Bildung?
Ein von einigen missverstandener Essay,
der nicht für weniger oder mehr Bildung plädiert, sondern in die Ambivalenz
dieser Kategorie, die politisch so wohlfeil eingesetzt wird,
einführt.
Es bleibt dabei: Es setzt einige Bildung voraus die
Grenzen der Bildung zu erkennen. Wie gehen wir mit diesem Paradox um?
Schöne
neue Arbeitswelt - Wie glücklich macht eigentlich Arbeit in
einer Gesellschaft, deren Betriebssystem auf Konkurrenz, Siege und
Niederlagen setzt?
Weitere
aktuelle Essays:
Raffinessen
der Reproduktion - einige Anmerkungen zur
"Reproduktionstheorie" von Wolfgang Ulrich, ein Thema, das
im Blick auf das Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit
fortgeführt werden sollte.
Walter
Benjamin - Denker zwischen Saturn und Mickey Mouse

Die
Banalität der Guten- Politik
in den Zeiten von Pest und Cholera - Goedart
Palm - 20.09.2009 für telepolis - "Liberal, konservativ und
links" - "Es ist alles mit drin." Nicht erst seit Horst
Schlämmers ungenießbarer Kombi-Packung ist Politik die Kunst des
Unmöglichen. In der Inkarnation Schlämmers, also der politischen
Fleischwerdung einer überdehnten Comedy-Idee in den Zeiten des
schlechten Geschmacks, wird das "Unmögliche" aber zum
Selbstverständnis der kaschierten Hilflosigkeit. Der Unterschied
zwischen der Ernsthaftigkeit des Politischen, die von Max Weber noch
hoch gehalten wurde, und dem menschelnden Rettungsklamauk dieser Tage
ist dahin. Die Banalität wird zur Botschaft und in eben dem Maße, in
dem die viel beschworenen Verhältnisse existenzieller werden, werden
Diagnose und Therapie auch immer banaler. Hier
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Fast respektive immer aktuell: Zu
den neuen Trainingseinheiten unseres Senior Drill Instructors
Peter Sloterdijk Hier
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Heideggers
'Nubbelisierung' als exegetische Schwäche - Eine
Entgegnung von Goedart Palm zu Emmanuel Fayes Versuch der Austreibung
Martin Heideggers »Die
Einführung des Nationalsozialismus in die Philosophie«
Die alte unübersichtliche
Intro-Seite mit vielen Links befindet sich hier. Zahlreiche
Rubriken erschließen sich über die Navigationsleisten. Aktuelles
sollte hier aufgeführt werden.
Einen aktuelleren Essay zum Thema "Deutsche
Romantik" finden Sie hier. Teil
2 des Essays
Hinweise zum Autor >>
Solveig Palm - Ludwig van B. - Götterfunken
Festspielhaus
Beethoven Bonn - Einige Überlegungen und Skizzen von Goedart Palm - Übersicht >>