Bonner Gestalten

Bonn erscheint hier nicht als festes Stadtbild, sondern als überblendeter Ort: Vertraute Ansichten treffen auf versetzte Architekturen, imaginierte Veränderungen und persönliche Wahrnehmungen. Die Arbeiten halten den kurzen Moment fest, in dem mehrere mögliche Städte zugleich sichtbar werden.

Beethoven-Denkmal in eine toskanische Landschaft versetzt
Beethoven in der Toskana – aus den Bonner Überblendungen

Bonn als überblendete Stadt

Wo ist Beethoven? Gleichsam entführt, in die Toskana...

Bonner Überblendungen, der Versuch, verschiedenste Orte für einen kurzen Moment der Unwahrscheinlichkeit zu synchronisieren. Dabei bleiben beide oder mehrere Orte erhalten. Es gibt keine eingeschweißte Harmonie, keinen dritten Ort, keine stabilierte Utopie. Eine Vision erhält sich nur so lange, wie nicht versucht wird, sie zu realisieren. Vielleicht begreift Bonn irgendwann mal, dass man sich auf Beethoven nicht als ewige Schutzgottheit des Alleinstellungsmerkmals verlassen kann.

Ausgewählte Arbeiten

Beethoven Exil

Der versetzte und verschwindende Beethoven als Bonner Gegenbild.

Bonn Drops

Eine eigenständige Variation der Bonner Stadtbilder.

Bonner Eiszeit

Die Stadt erscheint unter veränderten klimatischen Vorzeichen.

Denkmaltausch

Monumente und ihre Orte werden neu aufeinander bezogen.

Alte Postkarten

Historische Stadtbilder als Material der Erinnerung und Überblendung.

Stadtbilder und Gegenbilder

Wenn ich über Kunst in Bonn nachdenke...

Eines meiner Bonner Lieblingsbilder, die Architektur ein bisschen umgestellt, einen Kanal in die Stadt hineingebaut, der noch einen Namen bräuchte, vielleicht Hans Daniels-Kanal oder Bärbel Dieckmann-Kanal. Hier wäre Gelegenheit für ein echtes Plebiszit. Wir trinken unseren Kaffee, hilfsweise Latte etc., und sehen den Schwänen zu.

Historisches Projektarchiv

Weitere Entwürfe, Überblendungen und ältere Projektwege:

Festspielhaus und Beethovenhalle